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Landeshintergrund Mersamon PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, 17. April 2009 um 09:30 Uhr

Der Landeshintergrund Mersamón

Einst war die Baronie Mersamón ein reicher Landstrich in dem Kaiserreich Antaria auf der Insel Sagala, der von dem Export seiner Naturprodukte lebte. Besonders beliebt waren die Mersamónnischen Äpfel, da diese eine sehr hohe Qualität besaßen. Ein permanenter Abnehmer war sogar der Kaiserhof. Die Äpfel durfte auf keiner Tafel fehlen.Doch als der Baron Alexandros an die Macht kam wendete sich das Blatt. Sein wirtschaftliches Geschick war miserabel und er lebte eine Dekadente, selbstgerechte Regierungszeit. Kurzum, Mersamón wurde heruntergewirtschaftet. Der Reichtum verging und die Armut griff um sich. Doch das störte Alexandros nicht. Er erhöhte die Steuern um seinen übertriebenen Lebensstiel weiterführen zu können, so dass sogar der kleine Landadel in Armut versank. Schlussendlich stellte er sogar die Zahlungen an den Fürsten ein. Das ließ sich der Fürst nicht mehr gefallen. Alexandros wurde kurzerhand abgesetzt. Dieser hatte schon damit gerechnet und floh mit einem Großteil der Staatskasse.Zu der Zeit der Regierung von Baron Alexandros wurde der Junge Salido ya Dipu, einziger Sohn der ya Dipus, in die Nebenbaronie Ruhn geschickt um dort seine Ausbildung als Höfling zu absolvieren. Die ya Dipus waren seit Generationen eine Mersamónnische Kleinadelsfamilie, die durch ihre Apfelplantagen und ihr großes wirtschaftliches Geschick einen gewissen Reichtum und Ansehen erhielt. Salidos Mutter war im Kindbett gestorben. Nach seiner Ausbildung wurde Salido Diplomat in Ruhn, kehrte jedoch bald nach Mersamón zurück, da sein Vater durch die große Armut krank geworden war. Salido übernahm den Familienbetrieb, oder vielmehr das, was davon übrig war. Bald schon starb sein Vater.Als Baron Alexandros abgesetzt wurde suchte der Fürst nach einem Nachfolger. Gesucht wurde eine Person mit großem wirtschaftlichen Geschick. Da die Familie der ya Dipus in gutem Ruf stand wurde Salido ya Dipu vorgeschlagen. Er nahm das Amt an. Nach und nach baute er die Baronie wieder auf. Er setzte auf den einstigen Reichtum Mersamóns, die Äpfel. Diese Taktik ging auch mehr oder weniger auf, jedoch reichte sie nicht die Baronie aus der Grube zu heben. Der große Durchbruch kam, als in einem Steinbruch eine Entdeckung gemacht wurde. Den Arbeitern waren glitzernde Steine aufgefallen. Sofort wurde an der Stelle weiter gegraben und es stand fest, dass man eine Bergkristallader gefunden hatte. Salido befahl, trotz einer Warnung des Traumlings Famico, die Ader auszuheben und eine Mine zu errichten. Die Kristalle halfen Mersamón wieder zu errichten. Doch die Warnung war nicht leer. Die Traumlinge hatten vor langer Zeit einmal einen Wütenden Mantikor in dem Berg eingesperrt. Die Tunnel der Mine durchzogen schon den ganzen Berg, als ein Grabungsteam auf eine große Höhle stieß. Diese Entdeckung besiegelte den Untergang der Baronie. In einer Nacht überfiel der Mantikor zwei Dörfer und schlachtete alles ab. Seine generelle Wut hatte sich durch die vielen Jahre der Gefangenschaft noch gesteigert. Baron Salido rief den Kriegszustand auf und lies alle Bürger in die Stadt rufen. Boten mit Hilfeschreiben wurden an de umliegenden Baronien geschickt, doch diese kamen nie an. Schon bald griff der Mantikor die Stadt an. Die wenigen Soldaten schafften es den Mantikor abzuwehren, doch der Großteil war Verletzt und die Verteidigungsanlagen zerstört. Einen weiteren Angriff würde man nicht standhalten. So entschied sich Salid zu einer Verzweiflungtat. Er ließ Nahrungsmittel und die Kristallvorräte auf Schiffe verladen und dann die Bevölkerung auf die in dem kleinen Hafen liegende Schiffe evakuieren und stach in See. Er gab seine geliebte Heimat auf. Ein Kriegsschiff und zwei Handelsschiffe, allesamt mehr als voll beladen segelten nun in den Nebel in eine unbekannte Zukunft. Nach mehreren Wochen auf See kam endlich Land in Sicht. Und der Zufall wollte es, dass, nachdem sie eine Weile an einer unbewohnten Küste Richtung Westen entlang segelten in eine geschützte Steinbucht kamen. Vor ihnen, vom Meer aus kaum zu sehen, lag eine Stadt in der Bucht. Die Mersamónnischen Schiffe legten in dem Hafen an. Von den Schiffen aus konnte man schon die Zerstörung sehen, die die Stadt befallen hatte. Dies machte sich Salido zu nutze. Er ernannte sich vom Schiff aus als Herrscher dieser Stadt und ließ seine Soldaten an Land gehen. Der Widerstand war nicht nennenswert. Wie sich herausstellte hatten die Götter ihre Hände wirklich über die Flüchtlinge gelegt. Es handelte sich bei der Stadt um den kleinen Stadtstaat Menkar, der sich erst kürzlich von einer brutalen Besatzung befreit hatte. Es waren, wie sich später herausstellte handelte es sich um Schakarasa. Schnell merkte die Bevölkerung, dass sie unter Mersamónnischer Flagge zwar wieder einen Fremden Herrscher hatte, doch dass sie unter diesem Aufblühen konnten. Der wenige Widerstand im Untergrund hielt nicht lange. Er löste sich auf oder wurde im Keim erstickt. Auch die drei zugehörigen Dörfer unterwarfen sich ohne Gegenwehr. Seitdem Wurde die Stadt Menkar in Mersamón umbenannt und steht unter dem Rot-Schwarzen Banner. Die Stadt liegt in einer Gebirgsschneise am Meer und gebietet über drei kleine Dörfer, die in der Nähe eines großen Waldes sind. Zwar hat Salido Kundschaften ausgeschickt, doch diese konnten keine neuen Erkenntnisse bringen was hinter dem großen Wald war. Da die Bewohner Menkars selten ihre Stadt geschweige denn ihr Herrschaftsgebiet verlassen haben konnten sie auch keine Informationen erbringen. Also entschloss sich die neu gegründete Regierung (Siehe Lex Mersamón Absatz I.) passiv zu bleiben und die Stadt erst einmal aufzubauen. Die Stadt wurde richtig befestigt und Ausgebaut. Viele Bauprojekte wurden Geplant und begonnen. Der Bau einer Bergfestung mit angeschlossener Kaserne, die Renovierung des Hafens, Verstärkung des Stadtwalls und des Trennwall der Oberstadt, Bau eines Leuchtturms, Bau eines Verteidigungspostens nahe Waldend und vieles mehr. Hierzu musste der Steinbruch erweitert und die Holzrodung angekurbelt werden.Es wurde ein Seeweg Richtung Osten gefunden, der zu den Mittellanden führt, so dass auch der Handel wieder in Schwung kam. Erst kürzlich, als der „Baron“ Salido ya Dipu selber eine Seeexpidition anführte um die Insel Montralur zu finden, fanden die Teilnehmer heraus, dass man sich auf der Insel selber schon befand.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 27. April 2009 um 12:08 Uhr
 
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